•  
  •  
 

Creative Commons License


This work is licensed under a Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 License.

References

1. Chaim Noll, Nachtgedanken über Deutschland (Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1992).

2. Auch dort kann er dem Antisemitismus nicht entgehen. Bei seinen Streifzügen durch die Stadt sieht er eine Hakenkreuz-Schmiererei, wo mit dickem weißem Pinsel der deutsche Satz: "Juden raus" steht. Er wundert sich: "Warum deutsch?" Taube und Stern. Roma Hebraica. Eine Spurensuche (Gnadenthal: Präsenz-Verlag, 1994) 42.

3. Es fällt auf, wie wohlwollend Chaim Noll - bei aller berechtigten Kritik an der Kirche, wenn er von Anfällen von Judenhaß berichtet - dem Christentum gegenüber steht und die Gemeinsamkeiten zwischen der Urgemeinde und der Kirche betont. Oliver Kohler, der das Nachwort zu dem Band verfaßte, vermutet, daß das Sich-Einlassen auf die Kirche sicher auch mit der Tatsache zu tun hat, daß Nolls Mutter durch Nonnen gerettet worden ist und ohne diese Rettung dieses Buch nicht geschrieben worden wäre (75).

4. Hier wären zu nennen Der Abschied: Journal meiner Ausreise aus der DDR (Hamburg: Hoffmann und Campe, 1985), Berliner Scharade (Hamburg: Hoffmann und Campe, 1987) und Der goldene Löffel (Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt,1989).

5. Chaim Noll, Leben ohne Deutschland (Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1995).

6. Victor Klemperer, LTI. Notizbuch eines Philologen (Leipzig: Reclam Verlag, 1993).

7. Jean Améry, "Das Leben zwischen den Sprachen," Die Zeit (3. Sept. 1976): 37.

8. In einem Interview mit Ariane Thomalla "Von Ost- Berlin nach Straßburg" in Deutschland Archiv (November 1986) S. 16 deutete die Autorin auf autobiographische Elemente in ihren Texten hin, fügte jedoch hinzu: "Abe irgendwie möchte ich das nicht so autobiographisch verstanden wissen. . .. Was mich am Schreiben interessiert, ist, daß ich mich von meiner eigenen Biographie auch lösen kann." Zitiert in Guy Stern, "Barbara Honigmann: A Preliminary Assessment," Insiders and Outsiders. Jewish and Gentile Culture in Germany and Austria, Hg. Dagmar C. G. Lorenz und Gabriele Weinberger (Detroit: Wayne State University Press, 1994) 343.

9. Roman von einem Kinde. Sechs Erzählungen (Hamburg: Luchterhand, 1986). Eine Liebe aus Nichts (Berlin: Rowohlt, 1991).

10. Der Alexanderplatz wird von ihr bei einem starken Regenguß mit dem Roten Meer gleichgesetzt und anschließend mit Pharaos Heer (25).

11. Über Ruhestörer. Juden in der deutschen Literatur (München: DTV, 1993) 196.

12. Barbara Honigmann, "Von den Legenden der Kindheit, dem Weggehen und der Wiederkehr," Nach der Shoa geboren. Jüdische Frauen in Deutschland, Hg. Jessica Jacoby, Claudia Schoppmann, Wendy Zena- Henry (Berlin: Elefanten Press, 1994) 38.

13. "Von den Legenden der Kindheit" 39.

14. "Von meinem Urgroßvater, meinem Großvater, meinem Vater und mir," Frankfurter Allgemeine Zeitung (Bilder und Zeiten) 16. Sept. 1995. Für eine englische Übersetzung des Aufsatzes siehe: "On My Great-Grandfather, My Grandfather, My Father, and Me," World Literature Today 69 (1995): 512-516. doi:10.2307/40151388

15. Dan Diner, "Negative Symbiose. Deutsche und Juden nach Auschwitz," Babylon I (Frankfurt am Main: Neue Kritik, 1986) 9.

16. Gerschom Scholem, "Juden und Deutsche," Judaica2, Hg. Rudolf Tiedemann (Frankfurt am Main: Bibliothek Suhrkamp, 1970) 20-46.

17. "Von den Legenden der Kindheit" (40). Marcel Reich-Ranicki wehrt sich in Über Ruhestörer. Juden in der deutschen Literatur ebenfalls gegen die Vorstellung, "daß die Literatur aus der Feder von Juden anders sei, weil die Juden eine andere Mentalität, ein anderes Erbe hätten. Das ist alles Unsinn. Juden haben in den letzten hundert Jahren an sämtlichen Richtungen der deutschen Literatur teilgenommen. . . . Es gibt keinen jüdischen Stil, es sei denn, daß einer schlecht deutsch schreibt. Aber der Einfluß ist gigantisch. Nicht der Einfluß des jüdischen Erbes oder einer jüdischen Veranlagung, sondern der Einfluß der Biographie des Juden innerhalb der nichtjüdischen Gesellschaft" (201-202).

18. Ruth Klüger, weiter leben. Eine Jugend (Göttingen: Wallstein, 1992) 109.

19. Marilyn Sibley Fries, die Christa Wolfs Kindheitsmuster mit Roman von einem Kinde vergleicht, bestätigt das: "In the works of Wolf and Honigmann, Heimat is ultimately sought in the narrative process, in terms of linguistic inscription, in the tenuous community of language." In: "Text as Locus, Inscription as Identity: On Barbara Honigmann's Roman von einem Kinde," Studies in 20th Century Literature 14 (1990): 184.

Share

COinS